28.03.07: Gründung der Mobilfunkinitiative im "Seestüble" in Litzelstetten
Sie entstand auf Grund einer Informationsveranstaltung am 16.03.2007 im Katholischen Gemeindezentrum
und der Bekanntgabe einer weiteren geplanten Mobilfunkanlage auf dem Gebäude "Am Rinzler 2".
Geplante Aktivitäten:
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Anschreiben an den Hauseigentümer "Am Rinzler 2" mit Hinweis auf die gesundheitliche Gefährdung der Bürger,
vor allem im Nachbarschaftsbereich, auf den Immobilienwertverlust der eigenen und der Nachbarschaftshäuser
und vor allem auf die nicht eindeutige Haftungsfrage, da die Deckung durch den Mobilfunkbetreiber nicht gewährleistet ist.
(Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 27.1.2004 verweigern immer mehr Versicherungskonzerne Handy-Herstellern und Netzbetreibern Deckung für eventuelle spätere Gesundheitsschäden, die durch die Mobilfunkstrahlung entstehen könnten.)
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Unterschriftenaktion: Über 50% der Bürger von Litzelstetten sollen zur Unterschrift bewegt werden.
Diese Anzahl bewegt die Stadtverwaltung, ernsthaft mit den Mobilfunkbetreibern zu sprechen.
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Anbringen von Plakaten, um die Bürger zum Nachdenken anzuregen und Informationen zu vermitteln.
29.05.07
Zahlreiche Litzelstetter Bürger werden vorsorglich ein Blutbild erstellen lassen.
Damit besteht die Möglichkeit, Veränderungen feststellen zu lassen, falls weitere
Strahlungsbelastungen durch zusätzliche Mobilfunkantennen auf uns zukommen sollten.
30.05.07
E-Plus möchte jetzt plötzlich
zwei Mobilfunkmasten und Versorgungseinheiten auf dem Gebäude
'Am Rinzler 2' in Litzelstetten einrichten. Hierfür wird die Befreiung von den Festsetzungen
des Bebauungsplanes beantragt!
Soll hier aus einem Wohngebiet ein Mischgebiet werden, vielleicht später ein Industriegebiet?
19.06.07: Sitzung des Ortschaftsrats:
Einstimmig wurde der Antrag von E-Plus abgelehnt. Dies ist allerdings nur eine Empfehlung an die Stadt Konstanz.
Juli 2007: Dank an die Stadt!
Der Antrag von E-Plus wird von der Stadt Konstanz abgelehnt. Unser Dank an die Verantwortlichen!
17.9.2007: Jetzt auch im Kreis Konstanz!
Wie im Südkurier vom 17.9.07 zu lesen ist, warnen Ärzte und Gesundheitsexperten der Region mit 500 Unterschriften massiv vor Handys, Antennen &Co.
Dies sind bestimmt keine Spinner, wie Mobilfunkkritiker oft bezeichnet werden!
14.10.2007: Kurzfilmabend
Die Bürgergemeinschaft "Humaner Mobilfunk in Litzelstetten" zeigt einen Kurzfilm über die Risiken des Mobilfunks.
Ort: Katholisches Gemeindezentrum, Zeit: 19:00
06.11.2007: Übergabe der Unterschriftenlisten an den OB Frank
Anlässlich des Bürgergesprächs in Litzelstetten wurden OB Frank die Unterschriftenlisten gegen Mobilfunkantennen im Wohngebiet von Litzelstetten übergeben.

Von links nach rechts:
Herr Dolak (Bürgergemeinschaft),Frau Schöndienst (Bürgergemeinschaft),Herr Frank (OB),Herr Riedle (Ortsvorsteher)
13.11.2007: Stellungnahme zu den Ausführungen des OB im Bürgergespräch in Litzelstetten
Näheres
===>hier(PDF-Dokument)
20.12.2007: Es rumort in Konstanz
Immer mehr Bürger wehren sich gegen den Auswuchs an Mobilfunkantennen, so in Wollmatingen und im Stadtteil Paradies.
16.03.2008: Zur Nachahmung empfohlen, Herr OB Frank!
Nach einem Bericht der Ebersberger Zeitung (SZ) vom 13.03.07 hat das Verwaltungsgericht München
am 12.03.07 in Anlehnung an die beiden Entscheidungen vom 02.08.07 des VGH Bayern der Gemeinde Aßling
- etwa 16 km von Rosenheim entfernt - das Recht zugestanden, selbst geeignete Standorte für
Mobilfunkmasten festzulegen. Der Mobilfunkbetreiber O2 zog daraufhin die Klage zurück.
Auch in Litzelstetten versucht ein Mobilfunkbetreiber mit aller Macht, eine Mobilfunkanlage
mitten im Ort durchzusetzen!
15.06.2008: Aufstellung von Schaukästen
Ab sofort stehen den Litzelstetter Bürgern und Besuchern zwei Schaukästen zur Verfügung. Sie enthalten jeweils unterschiedliche, aktuelle Informationen zum Thema Mobilfunk.
Die Standorte sind
- Ecke "Am Rinzler7" / "Im Grün"
- Kurz vor der Bushaltestelle "Tankstelle" in Fahrtrichtung Konstanz
Nicht allen scheinen die Schaukästen zu gefallen!

Vandalismus
Februar 2009: Kaum war der Einspruch gegen die Mobilfunkanlage abgelehnt, waren auch schon die Handwerker da, um zahlreiche Kabel zu verlegen!
Es dürfte doch jedermann klar sein, dass bei der Menge und Auslegung der Kabel einiges an zusätzlicher Strahlung auf die Anlieger zukommen wird!
Während in anderen Gemeinden, z.B. in Villingen, Masten innerhalb des Orts durch Masten an den Randgebieten ersetzt werden, wird in Litzelstetten entgegen aller Vernunft mitten in das Wohngebiet gebaut!

Foto: H. Gensig
26.02.2009: Ein schwarzer Tag für Litzelstetten!
Direkt neben der bereits vorhandenen Mobilfunkantenne auf dem Volksbankgebäude wurde jetzt auf dem "gelben Haus" eine weitere Anlage errichtet.
Es wird nicht lange dauern, bis weitere Anwohner über gesundheitliche Probleme klagen,
die - wie die Mobilfunkbetreiber behaupten werden - natürlich nicht ihre Ursache in der erhöhten Strahlenbelastung haben!
Frankreich ist in dieser Beziehung weiter, weil vorsichtiger.
Nachdem vor kurzem aufgrund eines richterlichen Urteils eine Mobilfunkanlage in Lyon abgebaut werden musste, erging vor wenigen Tagen ein Urteil (s.u.), dass in Chateauneuf-du-Pape eine Anlage demontiert werden muss!
In beiden Fällen "wegen möglicher Gesundheitsgefahren".
Bei uns spielt dies leider noch keine Rolle - Hauptsache die Anlage verstößt nicht gegen Bauvorschriften!
Mehrere Versuche - auch gerichtlich - gegen die Anlage vorzugehen schlagen fehl.
2010: Gespräche mit den Mobilfunkbetreibern
Ziel der Gespräche war es, die Betreiber dazu zu bewegen, die sich im Ortskern befindenden Sendeanlagen nach außen zu verlagern.
Nachdem die Teilnehmer der Mobilfunkunternehmen zunächst Entgegenkommen signalisierten (vorgaben?), ließen sie sich trotz zahlreich angebotener Alternativstandorte nicht auf irgend welche Kompromisse ein.
Positives Ergebnis: In Dingelsdorf konnte der Bau einer Mobilfunkantenne im Ortskern verhindert werden.
Negatives Ergebnis: Zerstrittenheit in der Bürgerinitiative. Ein großer Teil der Mitglieder war der Meinung, dass von Seiten des Ortschaftsrats von Litzelstetten und vor allem auch der Bürgerinitiative nicht genug Druck aufgebaut wurde.
Geplant waren ursprünglich Demonstrationen vor den Gesprächsrunden mit den Mobilfunkbetreibern.
Konsequenz:Wenig Aktivitäten im Jahre 2011, Rücktritt der führenden Köpfe der Mobilfunk-Initiative.
Ausblick auf das Jahr 2011
Die Möglichkeit einer Neugründung einer Bürgerinitiative wird in Erwägung gezogen.